Auszüge:
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Canidé - Japiim – ein musikalischer Dialog zweier brasilianischer Komponisten Der     Legende     nach     war     der     Gesang     des     Vogels     Canidé     einst unvergleichlich,   aber   dieser   große   Sänger   des   Urwaldes   konnte   nur die   wunderschönen   Gefieder   der   Ara   beneiden,   darum   bat   er   den Donnergott   Tupan ,   ihm   auch   solche   Schönheit   zu   verleihen.   Tupan stimmte    zu,    vorausgesetzt    aber,    dass    der    Flehende    auf    seinen atemberaubenden   Gesang   verzichte.   So   wurde   es   gemacht.   Nun   harrt Canidé   reumütig   seitdem   an   den   Pforten   des   Paradieses   und   weint kreischend,   in   der   Hoffnung,   dass   Tupan   ihm   gnädig   werde,   ihm   seine Eitelkeit   verzeihe,   und   ihm   wieder   die   schöne   Stimme   von   damals zurück gibt. Japiim   ist   der   Name   eines   kräftig   singenden   Vogels:   Einst   war   dieser selbst   die   Flöte   des   großen   Donnergottes,   der   ihn   in   Vogelgestalt   auf die   Erde   sandte,   um   den   anderen   Vögeln   das   Singen   zu   lehren.   Und   so sollte   er   des   Morgens   singen,   damit   die   Sonne   ihren   Lauf   über   den Himmel   antrete,   und   die   Erde   mit   seinem   Gesang   erwecke,   während die   anderen   Vögel   ihm   schweigend   lauschten.   Für   die   Indianer   nun gilt dieser als „warnende“ Stimme der Natur. Heitor   Villa­Lobos’    Lieder   nehmen   wohl   in   seinem   gesamten   Werke nicht    den    wichtigsten    Stellenwert    ein,    obwohl    sie    stets    ausge- sprochene      Beliebtheit      bei      Sängern      und      Publikum      genießen. Waldemar   Henrique   war   dagegen   ein   Komponist,   der   sich   fast   nur auf   die   Gattung   Lied   konzentriert,   er   wurde   durch   seine   einfühlsame, intuitive   und   bildhafte   Betrachtung   und   Darstellung   der   Mythen   und Kultur des brasilianischen Nordens „Sänger Amazoniens“ genannt. Mit    Canidé    Ioune-Sabath ,    von    Villa­Lobos,    als    erstes    Lied    dieser Einspielung,   und   als   letztes,   Japiim ,   von   Waldemar   Henrique,   sollen nun   zwei   Vogelnamen   diese   Auswahl   einrahmen,   und   so   symbolisch eine   Linie   bilden,   die   wie   eine   Flugbahn,   ja   ein   „Flugkreis“,   um   die Klangwelt Brasiliens kreist in der Form quasi eines „Farb­Klang­Dialoges“ zwischen zwei bedeutenden brasilianischen Komponisten.
Renato Mismetti, one of the supreme interprets of brazilian art song ... It would be hard to imagine a better ambassador than Renato Mismetti to promote the Brazilian art song. It is also difficult to imagine a more well- suited accompanist for Mr. Mismetti than Maximiliano de Brito. It is clear that theese gentlemen enjoy playing togehter, and it appears that much of the world enjoy hearing them do so. New York Concert Review